Das große Thema Kindergesundheit im Wandel der Zeit

Gesunde und fröhliche Kinder sind wahrscheinlich das wahre Glück der Eltern und der gesamten Familie. Doch leider ist dieser hohe Anspruch nicht immer in die Tat umzusetzen. Die Maßstäbe sind hoch und viele Hürden müssen überwunden werden. Vereinzelt gibt es Annahmen, dass die Erziehung der Kinder in den letzten Jahren noch komplizierter geworden ist. Die Balance von einem kindgerechten Leben, einer Unbeschwertheit und natürlich einer entsprechenden Bildung mit eingeschlossenen ausreichenden Bildung ist nicht immer einfach. So kommt die Annahme auf, ob es die früheren Generationen vielleicht leichter hatten? Schon allein das Thema der sozialen Medien polarisiert und spaltet die Geister. Handelt es sich um einen Segen oder Fluch? Kann man von einer besseren Sicherheit sprechen oder macht zu viel Elektronik krank? Wie sieht es eigentlich mit der echten Kindergesundheit aus?

Erziehung ist nicht gleich Vorbereitung auf das Leben

Welche Erziehungsmuster die eigentlich richtigen sind, kann man sicher nicht pauschal und allgemein gültig festlegen. Vielmehr sollte jeder Fall differenziert betrachtet werden. Denn die Voraussetzungen sind ebenso verschieden wie es die Ziele der einzelnen Familien sind. Manche Eltern möchten die Kinder am liebsten rund um die Uhr beschützen. Schon kleine Schürfwunden durch das Toben auf dem Spielplatz werden zur großen Problematik und die Gesundheit der Kleinen gilt als bedenklich. Auf der anderen Seite interessieren sich andere Eltern nur wenig für ihren Nachwuchs und bemerken echte gesundheitliche Probleme nicht oder zu selten. Es wäre also gut, die eigentliche Mitte, beziehungsweise eine gute Balance zwischen beiden Extremen finden zu können. Man sollte sich bewusst sein, dass die beste Erziehung nicht auf alle Eventualitäten des Lebens vorbereiten kann. Immer wieder kann es zu Sorgen, Problemen oder Unfällen kommen. Allgemein ist jedoch zu beobachten, dass die Verunsicherung wächst und man die Erziehung am liebsten im Eiltempo bestreiten möchte. Aber auch ein zu viel an Informationen kann krank machen und die Gesundheit der Kinder aufs Spiel setzen.

Kinder sollten Kinder sein

Während in früherer Zeit die Kinder oftmals sich selbst überlassen waren und mit ihren Freunden und Geschwistern spielen konnten, hat sich in der heutigen Zeit viel geändert. Früher kam es vermehrt zu körperlichen Verletzungen (Schürfwunden, Kratzer, Prellungen), heute muss man eher psychosomatische Beschwerden befürchten. Die Kinder können nur noch vereinzelt wirklich ein echtes Kind sein. Oftmals beginnt schon die Zukunftsplanung für die Jüngsten und die besorgten Eltern möchten neben Vorschule, Kinderkrippe, Freizeitprogramm möglichst viel Wissen in den Nachwuchs pressen. Somit besteht die Gefahr, dass es zur ernsthaften Überforderung kommen kann. Stattdessen sollte man sich vielleicht eher in Geduld üben und warten, was die Zeit bringen wird. Diese Gelassenheit kommt letztlich auch den Kindern zugute, welche weniger krank oder anfällig sein werden. Denn psychischer Druck macht krank und stellt eine ernsthafte Gefahr in Richtung eines Burnouts dar. Der goldene Leitsatz: Alles in Maßen ist garantiert die beste Wahl und sorgt nicht nur für gesunde sondern auch glückliche Kinder, die später ihr Leben eigenhändig in den Griff bekommen können. Denn das Loslassen ist auch eine Kunst, welche natürlich in erster Linie die Eltern erlernen müssen, auch wenn dieser Schritt nicht leicht ist und vielleicht die eigentliche Herausforderung darstellt. Doch der Abnabelungsprozess gehört einfach dazu und ist Teil der Kindergesundheit und dem Weg in ein eigenes und hoffentlich gutes Leben mit vielen tollen Eindrücken, Erfahrungen und Emotionen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.