Tripper – eine fast ausgestorbene Geschlechtskrankheit kehrt zurück

Eigentlich lernen Jugendliche und Erwachsene spätestens in der weiterführenden Schule im Biologieunterricht, was es mit geschütztem Geschlechtsverkehr auf sich hat. Diesen Erkenntnissen zum Trotz ist der Super Tripper in den Medien in England bereits in Erscheinung getreten. Wir reden hier auch nicht vom Erkenntnisstand vor 40 Jahren, sondern aktuell im Jahr 2018. Das zeigen auch Studien der Weltgesundheitsorganisation, dass immer mehr Menschen offenbar beim Oralverkehr auf Verhütung in Form von Kondomen verzichten und damit dem Gonorrhoe alias Tripper die besten Chancen gewähren, sich im Hals festzusetzen und ein steigendes Infektionsrisiko zu gewähren. Die Zahlen der Tripper Erkrankungen steigen jährlich an und die Probleme sind kaum auszumalen. Immerhin ging man vor vielen Jahren bei rückläufigen Infektionen davon aus, dass die Geschlechtskrankheit endlich auf dem Weg des Aussterbens ist. Doch die Realität holt die WHO ein sowie viele Betroffene und auch die Ärzte schlagen Alarm.

Die Tripper Neuinfektionen sind kaum aufzuhalten

Seit 2017 schlagen die Weltgesundheitsorganisation und viele Ärzte Alarm, weil die Tripper-Neuinfektionen drastisch gestiegen sind. Viele werden jetzt sagen, wahrscheinlich in Ländern ohne viel Verhütung und Bildung, aber genau das ist eben nicht der Fall. Im Gegenteil, die Infektionen finden in den reichen Industrieländern statt, wo eigentlich das Geld für eine ärztliche Behandlung da ist, wo die Krankenversicherungen auf dem besten Stand sind, die Mediziner hoch entwickelt und die Verhütung in jeder Drogerie, am Kiosk, im Discounter sowie an Automaten zu finden ist. Doch trotzdem steigen die Infektionen an Gonorrhoe und die Gründe liegen vorwiegend im ungeschützten Oralverkehr, was den Tripper zu einem schwer aufzuhaltenden Risiko macht. Denn die Keime des Tripperviruses sind ausgesprochen aggressiv und immer mehr gegen Antibiotika resistent. Das macht die Heilung immer schwieriger und die Folgen unübersehbar in den steigenden Zahlen an Neuerkrankungen auch.

Die Behandlung des Trippers gestaltet sich immer schwieriger

Die ständige Behandlung kleiner Erkältungen mit Antibiotikum und das regelmäßige Verschreiben von Antibiotika ist dafür verantwortlich, dass aggressive Bakterien, Keime und Viren in der Lage sind, eine Resistenz zu entwickeln. Aktuell schlagen beispielsweise auch die Briten in voller Panik den Alarmknopf, denn der Tripper-Virus ist immer resistenter und erstmals wurden Super-Tripper-Keime entdeckt, die gegen jedes Antibiotika immun sind. Doch auch in Deutschland sowie anderen industriell weiter entwickelten Ländern ist der Tripper auf dem Vormarsch, aber die Heilungschancen werden immer schwieriger, weil sie gegen Antibiotika immer resistenter sind. Die Heilungen werden schwieriger und die Erkrankung kaum noch einzudämmen. Deswegen müssen schon Impfstoffe entwickelt werden, deren Anwendung aber noch etwas Zeit auf sich haben wird. Damit wird eindeutig, dass Kondome auch beim Oralverkehr immer wichtiger sind, um die Ausbreitung des Trippers zu vermeiden.

Geschlechtskrankheiten gab es immer, aber die Verbreitung wurde durch viele Methoden eingedämmt. Leider ist in den letzten Jahren der Umgang mit Verhütungsmittel und dem freien Sexualtrieb einiges zurückgegangen, was dazu führt, dass vermehrt der Tripper wieder zum Vorschein kommt. Schätzungsweise bis zu 25.000 neue Infektionen pro Jahr fallen auf und Antibiotika werden immer nutzloser. Aus diesem Anlass schlagen die WHO und Ärzte Alarm, damit ein neues Bewusstsein für die Verhütungen und dem Eigenschutz entsteht.

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