Hepatitis B

Auch wenn es auf den ersten Blick als eine nicht typische Geschlechtskrankheit daher kommt, hat sie oft mehr mit dem Geschlechtsteil zu tun, als so manch andere Erkrankung. Der Nachteil von Hepatitis B ist, dass es hierbei zu einer Leberentzündung kommen kann. Die Übertragung findet über Viren statt. Allein schon wegen der Übertragung ist die Krankheit typisch für eine Geschlechtskrankheit. Wenn Hepatitis B schnell behandelt wird, sind die Heilungschancen gut. Inzwischen sind es 257 Millionen Menschen, die weltweit an dieser Krankheit erkrankt sind. Es muss auch immer unterschieden werden, um welche Hepatitis Variante es sich handelt. Manche werden durch Schmiermittel übertragen, also durch den Geschlechtsverkehr, während Hepatitis C über das Blut übertragen wird. Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und auch Durchfall gehören zu den klassischen Symptomen. Da die Leber mit dabei ist, kann es in Einzelfällen auch zu Gelbsucht kommen.

Schon früh ist eine Übertragung möglich

Egal um welche Körperflüssigkeit es sich auch handeln mag, eine Übertragung ist schnell möglich. Selbst über die Muttermilch. Daher müssen infizierte Mütter besonders gut aufpassen. Häufig geht die Erkrankung auf Sextouristen zurück, oder jene, ungeschützten Geschlechtsverkehr hatten. Aber auch Homosexuelle geraten immer wieder in die Schlagzeilen, wenn die Krankheit angesprochen wird. Manchmal können die Betroffenen nichts dafür. Das liegt vor allem daran, weil eine Infektion auch durch Spritzen zustande kommen kann. Selbst Verletzungen der Schleimhäute können zu größeren Angriffsflächen für den Virus werden. Sofern es sich um das normale Krankheitsbild Hepatitis B handelt, so dauert die Erkrankung ein paar Wochen. Am besten wird eine Erkrankung durch ein Blutbild festgestellt.

Aufpassen vor Aufenthalten im Ausland

Geht es dann um die Behandlung, so wird empfohlen, keinen Alkohol zu konsumieren. Auch sollten keine Medikamente eingenommen werden, die die Leben belasten. Es gibt jedoch von Anfang eine Möglichkeit, sich vor einer Infektion zu schützen. Mit einer Impfung. Daher sollte vor einem Urlaub in Thailand und Umland darauf geachtet werden, dass ein aktueller Impfschutz vorhanden ist. Doch selbst wenn es dann zum Oralsex kommt, wird es schwer, sich nicht anzustecken. Die Viren fühlen sich auch im Speichel wohl. Falls die Viren dann die Leber erreicht haben, kann dies bis zum Tod führen. Sofern daraus ein Leberzellkrebs entstanden ist.

Vorsicht vor wechselnden Geschlechtspartnern

Die Symptome sind der eine Grippe gleich. Da es eine Infektionskrankheit ist, muss diese gemeldet werden. Wenn es ganz dumm läuft, kann auch beim Tätowieren die Krankheit übertragen werden. Daher sollten die Gegebenheiten in einem Tattoostudio immer sauber sein. Auch kann es sich lohnen, Sexspielzeuge nicht mit anderen zu teilen. Nach der Benutzung am besten abwaschen, um eine Übertragung der Viren zu verhindern. Nun muss nicht jeder sich auf Hepatitis B oder C untersuchen lassen. Sollte es aber zu mehreren Sexualpartnern innerhalb kurzer Zeit kommen, ist es sinnvoll, sich einmal pro Jahr untersuchen zu lassen. Selbst wenn bereits eine Infektion erfolgreich behandelt wurde, ist es möglich, sich erneut anstecken zu können.

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